13 – Hilfeleistung Hochwasser 25.07.2017

Titel: Hilfeleistung – Hochwasser
Einsatznummer/Jahr: 13/2017
Datum/Uhrzeit: 25.07.2017 10:02 Uhr
Eingesetzte Kräfte: Gemeindefeuerwehr Sibbesse

An dieser Stelle nun der vorerst abschließende Bericht zum Hochwassereinsatz in der Gemeinde Sibbesse.
Vorab sei erwähnt, dass das Hochwasser in der Gemeinde Sibbesse rückläufig ist, die Kameraden nun (Stand 28.07.2017, 08:30 Uhr) aber an anderen Stellen im Landkreis Hildesheim die örtlichen Einsatzkräfte unterstützen.
Für das Gebiet der Gemeinde Sibbesse liegt ein langer, anstrengender Einsatz hinter der Feuerwehr. Fast ununterbrochen von Montag 24.07.2017 bis Mittwoch 26.07.2017 waren die Einsatzkräfte im Einsatz.
An dieser Stelle der Dank an die Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde, welche die Einsatzkräfte tatkräftig unterstützt haben. Sei es durch das Befüllen von Sandsäcken oder die Verpflegung der Einsatzkräfte. 
Rund 200 Kameradinnen und Kameraden haben sich rund um die Uhr ehrenamtlich um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger gekümmert und stets dafür gekämpft, ein weiteres Ausbreiten des Hochwassers zu verhindern.

Die Bilder in diesem Bericht geben einen kleinen Überblick über die Lage, wie sie sich in der Gemeinde während des Hochwassers dargestellt hat. Die folgenden Zeilen sind die beiden Pressemitteilungen, welche während des Einsatzes verfasst worden sind.

Gemeinsam bleibt zu hoffen, dass wir so eine Lage in naher Zukunft nicht wieder erleben werden. Leider ist aber auch zu beobachten, dass die Abstände zwischen den „Jahrhunderthochwässern“ kürzer werden.

Pressemitteilung vom 25.07.2017:

Die Wehren der Gemeinde Sibbesse sind bedingt durch das Hochwasser seit dem Abend des 24.7.2017 im Dauereinsatz. Die Despe und die Alme sind über die Ufer getreten.

Seit gestern Abend befinden sich auch die Wehren der Gemeinde Sibbesse im Dauereinsatz wegen des anhaltenden Regens. In der Nacht zum Dienstag waren elf der zwölf Ortswehren mit rund 120 Einsatzkräften im Gemeindegebiet im Einsatz. Einsatzschwerpunkte bildeten dabei die Orte Hönze und Almstedt, wo die Flüsse Despe und Alme über die Ufer getreten sind. In weiteren Orten im Gemeindegebiet liefen Keller voll und Straßen wurden überflutet. Über dreißig Einsatzstellen wurden in der Nacht abgearbeitet.

Nachdem es am Vormittag des 25.7. zu einer kurzen Entspannung kam und insgesamt noch fünf Ortswehren im Einsatz waren, verschärfte sich die Lage zum Mittag aufgrund der stärkeren Regenfälle wieder, so dass zum Zeitpunkt dieser Meldung zehn Ortswehren im Einsatz sind. Unterstützt werden Sie dabei vom Bauhof der Gemeinde Sibbesse, der Sandsäcke im Gemeindegebiet verteilt und wenn nötig, entsprechende Straßensperrungen aufbaut.

 

Eine abschließende Meldung erfolgt im Anschluss an den Dauerregen, dessen Ende gegen Mittwochvormittag erwartet wird.

Pressemitteilung vom 26.07.2017:

Die Wehren der Gemeinde Sibbesse sind bedingt durch das Hochwasser seit dem Abend des 24.7.2017 im Dauereinsatz. Durch Ende des Regens entspannt sich die Lage im Gemeindegebiet.

 

Nachdem auch in der Nacht zum Mittwoch und am Mittwochvormittag die Wehren im Gemeindegebiet ununterbrochen mit rund 130 Einsatzkräften im Einsatz waren, entspannte sich die Lage ab Mittag. Die Pegelstände an Alme und Despe gehen zurück und die Flüsse fließen momentan wieder in ihrem Flussbett. Die Wehren Petze, Segeste, Almstedt und Hönze sind zum Zeitpunkt dieser Meldung weiterhin im Einsatz, um nun die vollgelaufenen Keller auszupumpen.